Persönlich.
Franziska Müller-Rech
Rheinländerin. Liberale. Optimistin.


Woher ich komme.
Ich bin 1985 in Bonn geboren. Aufgewachsen bin ich im Musikerviertel, heute lebe ich dort wieder, in der Bonner Weststadt. Meine Mutter war kaufmännische Angestellte, mein Vater Versicherungsmakler. Ich bin ledig und habe drei ältere Brüder.
Politik war bei uns zu Hause nie abstrakt. Die Tagesschau gehörte zum Abendbrot wie das Besteck. Mein Vater hat mich früh dazu ermutigt, nicht nur „vor dem Fernseher zu meckern“, sondern selbst Verantwortung zu übernehmen, mich einzumischen und die Welt ein Stück besser zu machen. Kurz vor dem Abitur habe ich in der Schule ein Referat über die FDP gehalten – und gemerkt: Bei den Liberalen habe ich meine politische Heimat gefunden.
Mein Doppelname Müller-Rech begleitet mich seit meiner Geburt: Meine Eltern haben ihn bewusst zusammengesetzt, und wir heißen alle so. Als Kind wollte ich Polizistin werden. Warum? Weil ich schon damals die Welt gerechter machen wollte.
Mein Abitur habe ich an der Erzbischöflichen Liebfrauenschule in der Bonner Südstadt gemacht. Dort und zu Hause habe ich gelernt, dass Demokratie vom Mitmachen lebt und dass Haltung wichtiger ist als Bequemlichkeit.
Lernen, arbeiten, Verantwortung übernehmen.
Nach dem Abitur habe ich berufsintegriert studiert:
Bei der Kölnischen Rückversicherung (heute GenRe) habe ich die Ausbildung zur Versicherungskauffrau absolviert und parallel an der Fachhochschule Köln (heute TH Köln) Versicherungswesen studiert. Mein Abschluss: Diplom-Kauffrau (FH).
Beruflich bin ich nach dem Studium in den Talanx-Konzern gewechselt. Dort habe ich als Assistentin, Sachbearbeiterin, Risikoprüferin und Fachreferentin gearbeitet, bis ich Teammanagerin im Kundenservice für betriebliche Altersversorgung wurde. Mein Team war Altersvorsorgepartner eines großen Bonner Konzerns und vieler Mittelständler: Wir haben Kapitalanlage übernommen und Unternehmen geholfen, sich durch den deutschen Bürokratiedschungel zu kämpfen.
Praxis, Verantwortung und lebenslanges Lernen prägen mich bis heute. Im Sommer 2022 entschied ich mich dazu, den Masterstudiengang "Communication & Leadership" an der Quadriga Hochschule Berlin zu beginnen, den ich 2024 als Master of Arts (M.A.) abgeschlossen habe.


Politik ist kein Zuschauersport.
Kurz nach dem Studium bin ich spontan zu einem Stammtisch der Jungen Liberalen in der Bonner Altstadt gegangen. Endlich – würde mein Vater sagen. Aufgewachsen mit politischen Diskussionen am Abendbrottisch und der klaren Botschaft, nicht nur zuzuschauen, sondern sich einzumischen, war dieser Schritt eigentlich längst überfällig.
Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich durfte sofort mitanpacken, Wahlkampf machen, Plakate kleben, Infostände betreuen und Verantwortung übernehmen. Vor allem aber habe ich viele großartige Menschen kennengelernt. Einige davon sind bis heute enge Freunde. Politik wurde für mich in dieser Zeit greifbar, konkret und wirksam.
2006 habe ich meine ganz persönliche „Unabhängigkeitserklärung“ abgegeben und bin den Freien Demokraten beigetreten. Bei den Liberalen habe ich meine politische Heimat gefunden, die Freiheit, Eigenverantwortung und echte Chancengerechtigkeit miteinander verbindet.
Bis heute treibt mich genau dieses Gefühl an: Die Welt verändert man nicht mit großen Parolen oder lauten Schlagworten, sondern mit beherztem Engagement, klarer Haltung und vielen kleinen, aber stetigen Schritten.
Zwischen Fastelovend und Stadion.
In meiner Freizeit leide ich – mit Schweiß, Blut und Tränen – mit meinem Fußballverein: dem 1. FC Köln. Fan bin ich seit der dritten Klasse, damals habe ich das Sturm-Duo Bruno Labbadia und Toni Polster angefeuert. Heute bin ich außerdem Gründungsmitglied und stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Geißböcke, des FDP-Fanclubs des 1. FC Köln.
Wenn ich selbst Sport mache, findet man mich ganz klassisch im Fitnessstudio oder auf dem Fahrrad. Besonders gern fahre ich die „große Brückenrunde“ am Rhein entlang. Unheimlich gerne, wenn auch viel zu selten, fahre ich Ski.
Ein echtes Herzensanliegen ist für mich der Bönnsche Karneval. Ich bin aktives Mitglied des Damenkomitees Grün-Weiß Ramersdorf sowie Ratsfrau im LiKüRa-Festausschuss. Karneval ist für mich mehr als Schunkeln und Rosenmontagszug: Gemeinschaft leben, füreinander da sein, über sich selbst lachen und die Welt auch mal mit einer anderen Brille sehen – genau diese Werte machen unseren Fastelovend aus.
Außerdem koche ich leidenschaftlich gern. Der größte Teil meiner Bücherregale besteht aus Kochbüchern, am liebsten koche ich die Kreationen von Jamie Oliver und Yotam Ottolenghi nach.

Politische Stationen
Seit 2025
Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW
Seit 01/2025
Vorsitzende der Enquetekommission "Künstliche Intelligenz - Für einen smarten Staat in der digitalisierten Gesellschaft" im Landtag NRW
Seit 01/2023
Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen (18. Wahlperiode): Sprecherin für Gleichstellung & Queerpolitik (bis 01/2025) sowie Sprecherin für Schule
Seit 2018
Stellvertretende Bezirksvorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Köln
2018 - 2023
Kreisvorsitzende der FDP Bonn
2017 - 2022
Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen (17. Wahlperiode): Schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW
2012 - 2025
Sachkundige Bürgerin der FDP-Fraktion in der Landschaftsversammlung Rheinland (LVR): Sprecherin im Schulausschuss, stellvertretendes Mitglied im Krankenhausausschuss I
2012 - 2018
Sachkundige Bürgerin der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bonn: Sprecherin im Schulausschuss